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WissenswertesParkettDie Geschichte des Parkett wird seit 1883 geschrieben, als Emil Berliner in den vereinigten Staaten ein Patent auf einen nach seiner Idee konzipierten Parkettboden erhielt. Das Patent für das Mehrschichtparkett stammt aus dem Jahr 1939 von Johann Kähr (Lamellenplatte). 1941 führte das Unternehmen Kährs das weltweit erste "Fertigparkett" ein. Es hat auf Grund seines 3-schichtigen Aufbaus eine höhere Verwerfungsfestigkeit und kann deshalb auch lose, ohne vollflächige Verklebung verlegt werden. Es gib eine Vielzahl von Verlegemöglichkeiten, die den Boden zu einem Meisterwerk werden lassen. Angeführt vom klassischen Fischgrätmuster für eher größere Räume reihen sich der Schiffsboden-Verband, der Englischer Verband, der Oxford-Verband, Französisches Fischgrät, Altdeutscher-Verband, der Flecht-Boden, der Flecht-Boden mit Würfel, der Parallel-Verband, der Leiter-Boden oder der Würfel-Verband. Der Bodenlege-Meister steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, um mit Ihnen gemeinsam den richtigen Boden zu finden, welches Holz, welche Art von Parkett, ob Massiv- oder Zwei-Schicht-Parkett oder Drei-Schicht-Parkett, Furnierparkett oder Laminat Ihren Wünschen entspricht. ...damit jeder Schritt auf dem neuen Boden zu einem Erlebnis wird. EstrichartenMan unterscheidet nach der Konstruktion in Verbundestrich, Estrich auf Trennschicht, schwimmender Estrich und Fertigteilestrich, nach dem Rohstoff in Zement-, Anhydrit-, Magnesia und Gußaspahltestrich. Parkett- VerlegeartenUm den Parkett dauerhaft zu montieren bzw. zu verlegen, gibt es drei Möglichkeiten: kleben, nageln oder leimen. Parkett- Pflege NaturparkettpflegeOxidativ geölte Naturböden sind grundsätzlich sehr pflegeleicht und durch richtige Pflege auch äußerst strapazierfähig. Verwenden Sie keine Wischtücher aus Mikrofaser. ErstpflegeMit weichem Wischtuch oder spezieller Maschine ein Parkett-Pflegeöl auftragen, dabei keine nassen Stellen lassen. Sollte sich auf der Oberfläche ein Film bilden, muss dieser mit einem Baumwolllappen vor dem Aushärten nachpoliert werden. Acht Stunden Trocknungszeit zwischen erstem und zweitem Ölauftrag einhalten. Regelmäßige PflegeDie normale Reinigung erfolgt je nach Bedarf durch Staubsaugen, Fegen oder Wischpflege. Eine hygienische Reinigung erreicht man durch Wischpflege mit Holzbodenseife. Oxidativ geölte Naturböden sollten nicht mit purem Wasser gewischt werden. Zur Reinigung kleinerer Flächen empfiehlt sich ein Baumwoll-Wischmob. Auffrischung. Mit Ölseife können sie jederzeit ohne großen Aufwand eine leichte Auffrischung vornehmen. Diese kommt ins Wischwasser und wird wie eine Feuchtpflege aufgetragen, wobei Dosierungsvorgaben und Anwendungshinweise genau beachtet werden sollten. EstrichEstrich ist ein auf einem festen Untergrund oder einer zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschicht hergestelltes Bauteil, welches mittelbar nutzfähig ist. Hergestellt werden Estriche aus körnigen oder flüssigen Materialien, wie zum Beispiel ein Fließestrich, die nach dem Aufbringen auf die Unterkonstruktion geglättet werden. Der Estrichleger-Meister spricht von abgezogen, geglättet oder abgerieben. Estriche benötigen je nach Material eine bestimmte Zeit zum Erhärten. Der Estrich findet sich oberhalb der tragenden Geschossdecke beziehungsweise der Bodenplatte und unterhalb des Bodenbelags. Der bekannteste Estrich ist der nach DIN EN 13 813 als „CT“ (von Cementitious screed) bezeichnete Zementestrich. Unter dieser Bezeichnung ist auch das klassische Dickbett anzusehen, das auch genauso wie ein CT zu bemessen ist. Der CT ist, auch bei Einfärbung, leicht zu erkennen an seiner Reaktion mit Säuren, wie zum Beispiel Zementschleierentferner. Sein Vorteil liegt in der Beständigkeit gegenüber Wasser nach der Aushärtung. Durch „Schrumpfungsvorgänge“, das sich beim Erhärtungsvorgang des Estrichs in Schwinden in Folge der Hydratation ausdrückt, ist die Feldgröße in der Regel auf 36 m² zu begrenzen. Zementestrich erfordert beim Einbau eine Mindesttemperatur von 5°C. Auch in den folgenden drei Tagen darf diese Temperatur nicht unterschritten werden. Weiterhin muss der Zementestrich mindestens drei Tage vor Austrocknung geschützt werden. Bei niedrigen Temperaturen oder langsam erhärtenden Zementen ist diese Schutzmaßnahme länger notwendig. Mindestens weitere sieben Tage ist der Zementestrich vor hoher Wärme, Zugluft und Schlagregen zu schützen. Eine Begehbarkeit ist frühestens nach drei Tagen möglich, wobei die vollständige Belastbarkeit erst nach frühestens sieben Tagen (abhängig von der Umgebungstemperatur und dem Wasser - Zement - Wert) gegeben ist. Der Bodenlege-Meister steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, um mit Ihnen gemeinsam den richtigen Boden zu finden und welche(r) Estrichn(konstruktion) Ihren Anforderungen entspricht. ...damit jeder Schritt auf dem neuen Boden zu einem Erlebnis wird. |











